Es herrscht auch hier ein Glücksspielmonopol des Staates namens Holland Casinos, welcher 14 Spielbanken und Online Casinos betreibt. Dennoch gibt es auch in Holland einige Betreiber, die ohne Erlaubnis Online-Casinos anbieten. In Belgien und Luxemburg ist Online-Glücksspiel zwar erlaubt, allerdings nur unter sehr strengen Bedingungen. Online Casinos betreiben darf nur noch der, der bereits ein reales Casino in Belgien betreibt. In Frankreich gibt es grundsätzlich 3 Arten von Online-Glücksspiel, die erlaubt sind und zwar Sportwetten, Pferdewetten und Poker. In Amerika wurde erstmalig im Jahre 1961 das Online-Glücksspiel reguliert, wobei zunächst nur Sportwetten ermöglicht wurden und ausdrücklich andere Formen von Online-Glücksspiel verboten wurden. Mittlerweile ist das Online-Glücksspiel den einzelnen Staaten überlassen, die selbst bestimmen können, ob sie es erlauben oder verbieten.
| Bundesland / Lizenzgeber | Lizenztyp | Bedeutung für App-Anbieter | Beispielhafte Apps |
|---|---|---|---|
| Hessen (GGL) | Glücksspielneulizenz (Online-Casino) | Erlaubt bundesweites Angebot von Online-Casino-Spielen | PokerStars Casino, Tipico Casino |
| Schleswig-Holstein | Online-Casino-Lizenz | Ermöglicht Angebot auf Basis des alten Staatsvertrags | 888 Casino, LeoVegas |
| Bundesländer (Gemeinsam) | Sportwetten-Konzession | Erlaubt das Anbieten von Sportwetten | Bet365, bwin |
| Keine spezifische Lizenz | Virtuelle Spiele (Social Casinos) | Kein realer Geldeinsatz, daher keine Lizenz nötig | Slotomania, Huuuge Casino Slots |
Allerdings erlauben nur sehr wenige der Bundesstaaten das Online-Zocken.
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Der sogenannte Spielerschutz sieht u.a. ein monatliches Einzahlungslimit von höchstens 1.000 Euro und eine zentrale Sperrdatei vor. Diese Regel gilt auch für Spielbanken und Spielhallen. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sieht der Psychologe und Glückssppielforscher Tobias Hayer (Quelle: SZ, 24.06.2021) die Entwicklung kritisch und befürchtet erhöhte Suchtgefahren. Durch die Legalisierung würde das Online-Glücksspiel noch populärer werden, so dass die Spielanreize massiv erhöht würden.
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Als weiteren Kritikpunkt sieht Hayer vor allem auch die massive Produktvermarktung (Werbung) in Form von Trikot- und Bandenwerbung, aber auch im Fernsehen und online. Diese Formen von Werbung sind mittlerweile auch erlaubt und treten immer mehr in den Vordergrund. Überall wimmelt es von Werbung für Sportwetten und Online-Casinos. Oftmals werden Prominente, vor allem ehemalige Sportler als „Bewerber“ genommen und bezahlt. Durch diese aggressive Vermarktung durch vor allem prominente Fußballer wird das Glücksspiel gesellschaftsfähiger gemacht und glorifiziert. Dennoch dürfen Spieler die Angebote in Anspruch nehmen, ohne sich strafbar zu machen. In Kanada ist sowohl die Bereitstellung als auch das Nutzen von Online Casinos verboten, die nicht staatlich lizenziert sind. 350 Glücksspiel-Online-Seiten, die eigenmächtig lizenziert wurden.
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Diese Anbieter betrügen regelmäßig ihre Kunden, also die Spieler. Auszahlung wird blockiert; in der Regel verliert man sowieso. Sollte es dennoch mal zu einem Gewinn kommen, den man sich auszahlen möchte, wird es einem derart erschwert, dass man den Gewinn nicht bekommt bzw. nur unter sehr schwierigen und langwierigen Bedingungen. Spiele sind unfair; die vorgegebenen bzw.
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dargelegten Spielregeln werden zum Nachteil des Kunden nicht eingehalten. Somit wird die Gewinnmöglichkeit erschwert bzw. unmöglich gemacht. Irreführende und falsche Werbung; viele Online Casinos werben mit bestimmten Aktionen und Konditionen. Bis zum 01.07.2021 war das Spielen in Online Casinos in Deutschland illegal (ausser in Schleswig-Holstein). Ein Online Casino ist eine Plattform, auf der Nutzer über das Internet Glücksspiele wie beispielsweise Roulette, Poker oder Spielautomaten spielen können. Diese Plattformen sind für Kunden jederzeit und von jedem Ort aus zugänglich, solange eine Internetverbindung vorhanden ist.
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Zwar dürfen aktive Fußballer und auch andere Funktionäre die Werbung nicht machen, allerdings gilt dies nicht für ehemalige Sportler. Obwohl die Politiker wissen, dass vom Glücksspiel eine enorme Gefahr ausgeht, wurde es nunmehr legalisiert. Grund sind die Einnahmen, die sehr üppig sind. Glücksspiel ist längst zu einem Milliardenspiel geworden, wo der Staat und die Bundesländer extrem mitverdienen. Allein durch erlaubtes Glücksspiel hat der Staat im Jahre 2019 ca.
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5,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben eingenommen. Zum Vergleich: Die Steuern für Alkohol lagen im jahre 2019 lediglich bei knapp cas bestes online casino mit hoher auszahlungsquote 3,1 Milliarden Euro. Zu berücksichtigen ist, dass im Jahre 2019 Online-Casinos noch verboten waren. Die Steuer-Einnahmen ab dem Jahre 2021 dürften sich somit sicherlich nach oben bewegt haben. Tobias Hayer sieht in dem Glücksspiel-Staatsvertrag einen „faulen Kompromiss“, da dieser in erster Linie die wirtschaftlichen Interessen der Glücksspiel-Anbieter bedienen würde, aber nicht die Interessen des Gemeinwohls. Die rechtliche Situation von Online Casinos in Deutschland ist komplex und es gibt kein einheitliches Regelwerk. Grundsätzlich ist es in Deutschland verboten, ohne behördliche Genehmigung Glücksspiele anzubieten. Diese Genehmigung kann nur von den zuständigen Behörden in den Bundesländern erteilt werden. Bislang haben jedoch nur wenige Bundesländer Lizenzen für Online Casinos vergeben.
- Kundensupport per Live-Chat, E-Mail und Telefon
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- Vorhandensein einer umfangreichen FAQ-Sektion
Das bedeutet, dass viele Online Casinos in Deutschland illegal sind. Die deutsche Rechtsgrundlage für legale Online Casinos ist der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV). Der GlüStV ist ein Staatsvertrag zwischen den Bundesländern in Deutschland, der einheitliche Regelungen für die Veranstaltung und Vermittlung von Glücksspielen im Internet festlegt. Ziel des Vertrags ist es, den Spielerschutz zu verbessern, die Spielsuchtprävention zu stärken und die Ausbreitung von illegalem Glücksspiel zu verhindern.
Verfügbarkeit: Online Casinos in Deutschland nach Bundesland
500.000 Menschen als Glücksspiel-abhängig, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Zahl höher liegen dürfte. Die Folgen von Glücksspiel sind massiv; oft kommt es zur Isolation, Beziehungsaus, Jobverlust, Überschuldung und sehr oft auch zum Abrutschen in die Beschaffungskriminalität. Dem Verlust sind quasi keine Grenzen gesetzt. Man verliert die komplette Kontrolle über sich und sein Leben. Viele Betroffene schildern, dass es harmlos angefangen hat (z.B. Der GlüStV legt fest, dass die Veranstaltung und Vermittlung von öffentlichem Glücksspiel im Internet grundsätzlich verboten ist, es sei denn, es liegt eine behördliche Genehmigung vor.
Online Spielhalle vs. stationäre Spielothek im Vergleich
Alle anderen Anbieter und Betreiber dürfen somit kein Online-Glücksspiel anbieten. Dennoch gibt es auch in Österreich viele – zum Teil dubiose und unseriöse – Anbieter, die ohne Lizenz das Online-Glücksspiel anbieten. Für diese Betreiber sei das österreichische Glücksspiel-Recht nicht europarechtskonform und würde angeblich gegen die Dienstleistungsfreiheit verstoßen. Demnach dürften sie also sehr wohl Online-Glücksspiel anbieten. Auch in Holland sind Online Casinos grds. Diese Genehmigung kann nur von den zuständigen Behörden in den Bundesländern erteilt werden und ist an strenge Voraussetzungen geknüpft. Dazu gehören unter anderem der Schutz vor Spielsucht, die Sicherheit und Transparenz der Plattformen sowie die Einhaltung von Auflagen zur Verhinderung von Geldwäsche. Die Länder haben den GlüStV im Jahr 2021 in einer neuen Fassung beschlossen, die ab dem 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist. Diese Fassung des GlüStV sieht vor, dass ab diesem Datum erstmals bundesweit Lizenzen für Online Casinos vergeben werden können.
- Mindesteinzahlung und verfügbare Zahlungsmethoden (Giropay, PayPal, etc.)
- Bonusangebote wie Willkommensbonus oder Freispiele
- Wettanforderungen für Bonusguthaben (Umsatzbedingungen)
- Verfügbarkeit eines kostenlosen Demo-Modus
Die zuständige Behörde für die Erteilung der Lizenzen ist das Regierungspräsidium Darmstadt.
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10 Euro gesetzt) und sich stets verschlimmert hat, z.B., dass manch einer an einem Tag mehrere tausend Euros „verzockt“ hat. Es gibt Betroffene, die zugeben über eine Million Euro verspielt zu haben. Nachfolgend eine Übersicht von diversen Ländern zum Thema Online Casino: Online Casinos sind hier seit dem 01.07.2019 erlaubt und bedürfen einer Lizenz. In Österreich ist es sehr streng mit dem Thema Glücksspiel und demzufolge auch mit dem Thema Online-Casino. Die einzige Lizenz gibt es für die „Casinos Austria“, die die Plattform „win2day“ betreibt. Durch den GlüStV wird somit eine einheitliche Rechtsgrundlage für legale Online Casinos in Deutschland geschaffen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die neue Gesetzgebung in der Praxis bewährt und ob die Umsetzung der Lizenzen erfolgreich verläuft. Die Erteilung einer Genehmigung für ein Online Casino nach dem Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.
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- Treueprogramme und VIP-Clubs mit besonderen Vergünstigungen
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Nur wenn diese erfüllt werden, kann eine Behörde in einem Bundesland eine Genehmigung für die Veranstaltung und Vermittlung von Glücksspielen im Internet erteilen. Um eine Genehmigung zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Zuverlässigkeit: Die Betreiber des Online Casinos müssen zuverlässig sein und dürfen in der Vergangenheit nicht wegen schwerwiegender Verstöße gegen glücksspielrechtliche Vorschriften aufgefallen sein.
| Phase | Hauptaktivitäten | Kritische Erfolgsfaktoren | Dauer (ca.) |
|---|---|---|---|
| Konzeption & Lizenzierung | Business Plan, Lizenzantrag, Compliance-Konzept | Frühzeitige Einbindung von Rechtsberatern, Auswahl des Lizenzgebers | 6-12 Monate |
| Technische Entwicklung | App-Programmierung, Backend, Payment-Integration | Integration von OASIS-Sperrsystem, Altersverifikation, Limits | 4-8 Monate |
| Test & Zertifizierung | Technische Prüfung, Spielprüfung, Compliance-Test | Prüfung durch unabhängige Testlabore (z.B. GLI, eCOGRA) | 2-4 Monate |
| Go-Live & Marketing | App Store-Einreichung, Launch, konforme Werbekampagnen | Einhaltung der Werberichtlinien (GGL), Suchmaschinen-Marketing | 1-2 Monate |
Zuverlässigkeit: Die Betreiber des Online Casinos müssen zuverlässig sein und dürfen in der Vergangenheit nicht wegen schwerwiegender Verstöße gegen glücksspielrechtliche Vorschriften aufgefallen sein.
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§ 285 StGB besagt: „Wer sich an einem öffentlichen Glücksspiel (§ 284) beteiligt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.“ Somit hat man sich auch als Online-Zocker nach § 285 StGB strafbar gemacht. Da zum 01.07.2021 das Online-Zocken aber legalisiert wurde, macht man sich mittlerweile nicht mehr strafbar – zumindest wenn man bei Anbietern mit Lizenzen zockt. Spielt man bei einem Anbieter ohne Lizenz und man erkennt es nicht, dass dieser keine Lizenz hat, mangelt es am Vorsatz, so dass auch dann keine Strafbarkeit vorliegt. Dadurch, dass seit dem 01.07.2021 Online Casinos in Deutschland erlaubt sind, nimmt auch die Zahl der Betreiber ständig zu. Man kann sich vor Angeboten und Werbung kaum noch retten.
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Das Zocken ist so einfach wie nie zuvor; man kann es quasi von überall aus und zu jeder Zeit machen. Viele Experten und Forscher befürchten daher einen deutlichen Anstieg der Suchtgefahr. Sie sehen durch die neue Situation und den vielen neuen Möglichkeiten erhöhte Suchtanreize. Zwar haben die Befürworter des neuen Glücksspielstaatsvertrages darauf verwiesen, dass die Legalisierung auch mit Maßnahmen zum Spielerschutz und zur Suchtprävention einhergehen. Allerdings sind diese Maßnahmen bei weitem nicht derart nachhaltig und ausreichend, um der Sucht ernsthaft entgegen zu wirken. Fachkunde: Die Betreiber müssen über ausreichende Fachkunde verfügen und nachweisen, dass sie in der Lage sind, ein seriöses und sicheres Online Casino zu betreiben.
