Jahrhundert an, als Sportwetten besonders in Großbritannien wieder beliebt wurden. In der Folgezeit sollten sie sich aber verbreiten, auch in Deutschland. Bereits 1810 gab es das erste Galopprennen mit Sportwetten in Deutschland, in der Folgezeit etablierte sich diese Art der Freizeitgestaltung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dann der Fußball immer beliebter, erste Wetten wurden möglich. Wetten auf Galopprennen sind bei manchen Wettanbieter weiterhin möglich. Ende des 20. Jahrhunderts folgten dann die Anfänge des Internets. Während es zunächst kritische Stimmen und Zweifel an dieser neuartigen Erfindung gab, sah der Buchmacher Intertops dies als Chance und nahm im Jahr 1996 die erste Online-Wette erfolgreich an. Für Sportwetten war nun ein neues Zeitalter mit ungeahnten Möglichkeiten angebrochen, doch diese Rechnung hatte man ohne den deutschen Staat gemacht. Noch bevor private Anbieter den deutschen Markt für bet wettanbieter deutschland lizenz sich erschlossen, installierte man den staatlich lizensierten Wettanbieter Oddset. Jener entstand aus dem Zusammenschluss der Lotteriegesellschaften in Deutschland und war der damals einzig legale Wettanbieter in Deutschland. Man versuchte so eine Monopolstellung auf dem Markt zu erzeugen, ausländische Anbieter sollten strikt vom Markt ferngehalten werden. Doch da hatte man die Rechnung ohne die Anbieter sowie die EU gemacht. Bis heute sind Wetten beim staatlichen Anbieter Oddset möglich.
- Die legale Wettplattform muss über eine .de-Domain oder eine spezielle Lizenz-URL erreichbar sein
- Beim Login oder Registrierung muss eine Alters- und Identitätsverifikation erfolgen
- Die gesetzlichen Verbraucherschutzinformationen müssen klar auf der Website stehen
- Die Lizenznummer und der Lizenzgeber (z.B. "Erlaubnis der GGL") müssen angegeben sein
Der Widerstand gegen dieses Monopol stieg und am Ende musste der Fall sogar von den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die Entscheidung fiel am Ende zugunsten der privaten Anbieter aus, eine verheerende Niederlage für den deutschen Staat.
Letzte Änderungen
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat sich das geändert. Der Anbieter bet365 zählt zu den Anbietern, die bereits die deutsche Glücksspiellizenz erworben haben. Das heißt, dass Online-Sportwetten bei bet365 legal sind und sich Nutzer ohne Bedenken bei dem Anbieter anmelden können. Bevor der Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Kraft getreten ist, war Online-Glücksspiel hierzulande weitgehend illegal. Der Anbieter bet365 besaß die Lizenz der „Malta Gaming Authority“, kurz: MGA, für Online-Sportwetten sowie weitere Casino-Angebote.
🥉3. Platz: Bet-at-home
Die Glücksspiellizenz der MGA war und ist für den deutschen Markt aber nicht ausreichend. Bekannt ist auch, dass das Online-Wettbüro vormals sowohl Wetten als auch andere Glücksspiele auf der deutschen Webseite angeboten hatte, jedoch ohne gültige Erlaubnis. Zusätzlich kamen sogenannte Ereignis- und Live-Wetten für Sportevents hinzu. Diese wurden mit dem neuen Glücksspielvertrag eingeschränkt oder verboten, um einen besseren Spielerschutz zu gewährleisten. Das weltweit bekannte Online-Wettbüro hatte in der Vergangenheit also nicht immer vorschriftsmäßig gehandelt und seinen Spielern etliche Probleme gebracht.
Lizenzvergabe erst seit Ende 2020
In diesem Jahr, im Mai 2023, wurde ein weiteres Vergehen von bet365 bekannt. Demnach haben zahlreiche dänische Star-Fußballer bet365 auf Schadensersatz verklagt. Glücksspielunternehmen buhlen auch in Dänemark mit Hilfe von Werbeaktionen um die Gunst der Kunden. Dies wird für das Online-Wettbüro nun richtig teuer. Denn dieses stellte die Sportler in seiner Werbung dar, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Die Begründung war so simpel wie auch logisch. Zwar dürfe ein EU-Land den freien Dienstleistungsverkehr und die Niederlassungsfreiheit durchaus beschränken, allerdings muss dies aus einem Grund geschehen.
- Illegale Anbieter locken oft mit höheren Quoten und Bonussen ohne Umsatzbedingungen
- Bei nicht-lizenzierten Anbietern besteht kein gesetzlicher Schutz für das Spielerguthaben
- Gewinne aus illegalen Wetten könnten rechtliche Probleme nach sich ziehen
- Die GGL kann Zugriffe auf Websites illegaler Anbieter für deutsche Internetnutzer sperren lassen
In diesem Fall argumentierten die Richter, dass man zwar den Grundsatz des Spielerschutzes als wichtigen Grund anführe, jedoch nicht danach handle. Stattdessen würde man durch aggressive Werbung sogar das Gegenteil wahrnehmen. Entsprechend kippte man die Monopolstellung, öffnete den Markt für private Anbieter und im Jahr 2012 entstand der erste Glücksspielstaatsvertrag auf dem deutschen Boden. Eine Neuerung des ersten Glücksspielvertrages war die Einführung einer Wettsteuer. So konnte der deutsche Staat in der Folge sicherstellen, weiterhin immense Einnahmen aus dem Sportwettenbereich zu generieren. Diese liegt bei immerhin fünf Prozent und wird bei jeder einzelnen Sportwette in Deutschland fällig.
- Die Lizenz gilt für Online-Sportwetten, nicht für Wetten vor Ort in Wettbüros (separate Regelung)
- Wettbüros benötigen eine separate Erlaubnis nach Landesrecht
- Die Regeln für Spielerschutz und Werbung gelten für Online- und Offline-Angebote gleichermaßen
- Die Zukunft des Marktes wird von Evaluierungen des GlüStV und möglichen Anpassungen geprägt sein
Überwiegend wird diese an die Kundschaft weitergegeben, nur in Ausnahmefällen wird sie vom Sportwettenanbieter übernommen und der Kunde kann steuerfrei wetten. HAPPYBET ist einer von mehreren Anbieter ohne Steuer. Eine vollständige Legalisierung von Sportwetten erreichte die ab sofort geltende neue Glücksspielverordnung allerdings nicht.
🏆 Top Wettanbieter mit deutscher Wettlizenz
So kam es im Mai 2023 zu einem Vorfall, den sich ein seriöses Unternehmen wie bet365 eigentlich nicht leisten darf. Der Anbieter nutzte ohne Genehmigung Bilder von Profi-Sportlern aus Dänemark zu Werbezwecken. Problematisch daran ist, dass das Unternehmen die betreffenden Atlethen im Vorfeld nicht gefragt hatte. Das Ganze vollzog sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das führte schließlich dazu, dass einige der Sportler Klage gegen den Anbieter erhoben.
Testkategorie 3: Fußballwetten
Das Gericht gab ihnen Recht und verurteilte bet365 zu einer Geldstrafe. Ob bet tipico einzahlungslimit erreicht schufa der Sportwettenanbieter gegen das Urteil Einspruch erheben wird, ist bislang nicht bekannt. Eines ist jedoch sicher: In Deutschland darf sich das Unternehmen einen derartigen Fauxpas nicht erlauben. Wie alle anderen Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz unterliegt auch bet365 der strengen Regulierung der GLL. Bleibt zu hoffen, dass sich die Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen.
Wetten auf die deutsche Fußball Bundesliga
Sportwetten existieren bereits seit einer gefühlten Ewigkeit. Schon im antiken Griechenland wurde es zur Tradition, bei Wettkämpfen wie den Olympischen Spielen Wetten auf den Ausgang zu platzieren. Doch nicht nur das, auch eine frühe Form der Livewetten existierte damals bereits. Nachdem das Wetten zunächst auch vom römischen Reich zunächst übernommen wurde, verschwanden Sportwetten zwischenzeitlich von der Bildfläche. Das dauerte schließlich bis zum 18. Sportwetten waren weiterhin in der rechtlichen Grauzone gefangen, jedenfalls abgesehen vom Bundesland Schleswig-Holstein.
Alle Wettanbieter mit deutscher Lizenz:
Ob der Anbieter gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, ist bisher nicht bekannt. Der Fall dürfte jedoch in Dänemark dazu beitragen, dass Sportwetten-Anbieter im Land künftig noch genauer geprüft werden, insbesondere in Hinblick auf ihre Werbekampagnen. Anbieter, die die deutsche Glücksspiellizenz erworben haben, müssen sich an strenge Regeln halten. Dies gilt auch für den Sportwettenanbieter bet365. Für die Einhaltung der Regeln sorgt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz: GLL, die Anfang 2023 ihre Arbeit aufgenommen hat.
GGL Siegel
Die wichtigste Aufgabe der Glücksspielbehörde ist es, den deutschen Glücksspielmarkt im Internet zu regulieren. Dazu prüft und genehmigt sie Online-Angebote und sorgt ferner dafür, dass die Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz alle Regeln zum Schutz der Spieler vor Manipulation und Spielsucht einhalten. Aufgrund der strengen Regeln und Auflagen gibt es bisher nur eine Handvoll Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz, darunter bet365. Da sich das Online-Glücksspiel sowohl weltweit als auch in Deutschland schnell entwickelt, gehen Experten davon aus, dass in Zukunft weitere Wettanbieter die deutsche Lizenz beantragen werden. Der Sportwettenanbieter bet365 wurde im Jahr 1974 als Hillside (Sports) ENC gegründet und zählt zu den ältesten Anbietern von Sportwetten.
Geplante Änderungen der Wettarten:
Seit 2001 ist der Anbieter auch im Online-Segment aktiv, mit großem Erfolg. Weltweit verzeichnet bet365 über zehn Millionen Kunden. Viele Kunden haben positive Erfahrungen mit dem Wettanbieter gemacht, in Bezug auf sein Wettangebot, den Kundenservice oder Ein- und Auszahlungen. Er scheint in vielen Bereichen zu überzeugen. Dennoch hat der Anbieter mit Sitz in Malta in der Vergangenheit nicht immer vorschriftsmäßig gehandelt. Dort ging man kurz nach dem neuen Glücksspielstaatsvertrag einen eigenen Weg.
Rechtslage: Was ist erlaubt – und was nicht?
Für diesen Verstoß verurteilte ein Gericht den Anbieter zu einer Strafe in Höhe von 631.000 Euro (4,7 Millionen DKK). Für das Gericht war die Sachlage eindeutig. Der Sportwettenanbieter hatte mit den Athleten nicht erlaubte Werbung betrieben, indem er sie in verschiedenen sozialen Netzwerken abgebildet hatte. Der Buchmacher habe nach Aussage des Gerichts damit das Recht der Athleten am eigenen Bild und Namen verletzt. Die Werbe-Verstöße ereigneten sich über einen längeren Zeitraum, zwischen 2019 und 2021.
💡 2012: Wettsteuer wird eingeführt
In mehr als 90 bet online sportwetten verluste zuruckfordern Fällen nutzte bet365 Bilder der Sportler, um für das eigene Sportwetten-Angebot zu werben. Zwar war die Werbung mit den Sportprofis zum damaligen Zeitpunkt rechtlich nicht verboten. Der Anbieter hätte sie nach eigener Aussage jedoch um eine Genehmigung bitten müssen. Dieser Meinung schloss sich das Gericht an. Insgesamt haben 23 dänische Athleten Klage gegen die Werbung von bet365 eingereicht.
Zusammenfassung: Sind Sportwetten legal?
Dabei handelte es sich vorwiegend um Fußballspieler. Unter den Klägern waren unter anderem der frühere Torwart Peter Schmeichel (350.000 DKK) sowie die Fußballnationalspieler Kasper Schmeichel (500.000 DKK) und Christian Eriksen. Die Richter stellten bei dem Sportler 29 unautorisierte Nutzungen fest. Der Kläger bekam 1,45 Millionen DKK. Ebenfalls dabei war der Handballweltmeister Mikkel Hansen, der mit der Verwendung seiner Bilder durch den Sportwettenanbieter ebenfalls nicht einverstanden war und ihn auf Schadensersatz verklagte. So entschied man sich, die Neuerungen basierend auf dem Staatsvertrag nicht umzusetzen, stattdessen ein eigenes, nach Europarecht gültiges Glücksspielgesetz zu verabschieden.
| Aufgabenbereich | Konkrete Tätigkeit | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Lizenzvergabe und -aufsicht | Prüfung von Anträgen, Erteilung und Widerruf von Lizenzen | §§ 8-10 GlüNeuRStV |
| Marktüberwachung | Identifikation und Bekämpfung illegaler Angebote | § 22 GlüNeuRStV |
| Verbraucherschutz | Betrieb der Sperrsysteme, Entgegennahme von Beschwerden | § 19 GlüNeuRStV |
| Prävention und Forschung | Förderung von Suchtprävention und Aufklärung | § 20 GlüNeuRStV |
Dieses sollte nur für Schleswig-Holstein gelten und Sportwetten sowie Online Casinos legalisieren. Erste legale Wettanbieter in Schleswig-Holstein wurden damals Betfair, Jaxx und Oddset, weitere Anbieter sollten folgen.
- Der legale Markt wird von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) überwacht
- Die GGL führt eine Whitelist aller lizenzierten und damit legalen Anbieter auf ihrer Website
- Sie ist zuständig für die Bekämpfung illegaler Wettanbieter und deren Werbung
- Spieler können sich bei Problemen mit Anbietern an die GGL wenden
Doch im Rest Deutschlands herrschte weiter die Grauzone. „Ja, Sportwetten war trotz des Glücksspielstaatsvertrages nicht komplett legalisiert und eine bundesweit geltende Lizenz für den deutschen Markt gab es ebenfalls nicht. Allerdings mussten sowohl Anbieter als auch Kunden keine Konsequenzen befürchten, Sportwetten waren bedenkenlos möglich und Anbieter wurden als legale Sportwettenanbieter behandelt."
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